Ich liebe Lego

Das Video ist unter dem langen Text. Also nicht gleich wieder die Seite verlassen, weil ich euch mit einer Textwüste begrüße. Animoticon
 
Ja, ich bin 23 Jahre alt und ich liebe LEGO immer noch. Nicht so sehr, dass ich mir daraus weibliche Geschlechtsteile bauen mag, um diese dann zu „lieben“, aber doch immer noch genug, um Spaß daran zu haben mit LEGO zu „spielen“. An dieser Stelle sei übrigens der total tolle und überhaupt nicht pervers veranlagte Mann gegrüßt, der Domian gestanden hat, dass er sich weibliche Geschlechtsteile aus Hackfleisch bastelt. Hier übrigens mal schnell der Link zum Gespräch auf YouTube.
Jetzt aber zurück zum wohl harmlosesten Spielzeug überhaupt. So harmlos das Spielzeug an sich auch sein mag, wenn man davon zu wenig hat, kann es durchaus Ärger geben. Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine Brüder und ich uns jedes Mal um diese grünen Platten gestritten haben, weil die jeder, als Basis für sein Flugzeug, Auto, Boot oder was wir sonst noch so gebaut haben, brauchte. Wenn ich in meinem Blog hackfleischvögelnde Menschen grüße, warum dann an dieser Stelle nicht auch meine beiden Brüder. Obwohl, gerade weil sie kein Hackfleisch vögeln, haben sie es nicht verdient in meinem Blog namentlich genannt zu werden. Tja, da müssen die Beiden sich schon mehr einfallen lassen, als einfach nur mit mir verwandt zu sein.
Trotz aller Streitigkeiten haben wir dennoch immer viel Spaß mit dem Konstruieren neuer Gebilde gehabt. Und wir haben wirklich tolle Sachen gebaut, mit denen wir locker die Stars in der LEGO-Szene der 5-jährigen hätten sein können. Aber wir haben uns gegen das Rampenlicht, und für die freie Entfaltung unserer Kreativität abseits des Blitzlichtgewitters in einem kleinen, zeitweise von Shaolin-Mönchen bewohnten Klosters, entschieden. Klug war das allerdings nicht, denn den wenigsten 5-jährigen Jungs steht eine Glatze. Was man sich als Kind so alles ausdenkt.
Mittlerweile haben wir unser LEGO allerdings verkauft, und dafür wahnsinng viel Geld bekommen. Was aber auch kein Wunder ist, wenn man sich mal anschaut, was man heute so für LEGO-Krams im Laden bekommt. Als ich klein war, da hatten wir einfach nur quaderförmige Steine, aus denen dann die tollsten Sachen wurden – Kreativität und Phantasie vorausgesetzt. Heute habe ich das Gefühl, dass LEGO nur noch für Merchandising missbraucht wird, und die zu bauenden Sachen einfach viel zu speziell, und zu sehr auf die vorgeschriebenen Pläne des Herstellers fixiert sind. Mit diesem neuen LEGO unterfordern wir doch jedes Kind. Gerade das Erschaffen aus dem Nichts hat doch den Reiz ausgemacht. Die Sachen, die damals auf den Plänen waren, nachzubauen war doch einfach nur langweilig. Sehr ihr das nicht auch so?
 
So, jetzt aber zum LEGO-Video. Hier hat sich jemand ganz besonders viel Mühe gegeben und unglaublich tolle Sachen mit LEGO-Steinen angestellt. Macht eigentlich nur mich die Musik so an?
 
 
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