Schon wieder Geburtstag

Bald habe ich mal wieder Geburtstag. Keine 2 Wochen mehr. Und die Nerverei deswegen wird immer schlimmer. Täglich werde ich mehrmals gefragt, was ich denn geschenkt haben möchte. Es gibt immer wieder die gleiche Antwort: NICHTS. Anstatt sich damit zufrieden zugeben, wird die Fragerei noch ausgeweitet. Ich bin jemand, der von Geburtstagen nicht viel hält. Das ist doch nur ein weiterer Anlass um Geld auszugeben. Sicher. Geschenke sind schon was Nettes. Nur verlieren sie ihren Reiz, wenn man weiß, dass man sie „nur“ bekommt, weil man Geburtstag hat. Und Feiern kann ich doch auch jederzeit. Dafür muss nicht erst jemand Geburtstag haben. Und einmal jährlich zu feiern, dass ich geboren wurde ist vielleicht auch ein wenig übertrieben. Falls ich irgendwann einmal ein Heilmittel gegen Krebs erfunden habe, oder es geschafft habe, dass in der 3. Welt keine Kinder mehr Hunger leiden müssen. Dann können wir noch einmal darüber sprechen, ob meine Geburt gefeiert werden muss. Aber bis dahin ist und bleibt der 27. Oktober für mich nichts weiter als ein stinknormaler Tag. Trotzdem solltet ihr euch meinen Geburtstag merken. Denn es wird ganz sicher irgendwann an der Zeit sein, dieses Tag zu feiern. Nichtsdestotrotz (Ist das so richtig geschrieben?) freue ich mich immer wieder wie ein Schnitzel über Geburtstagsgrüsse. Widerspricht sich irgendwie, oder? Naja, was solls. 
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Overtomorrow

Nobelpreis für Al Gore. Aus diesem Grund veröffentliche ich diesen etwas älteren Blogeintrag noch einmal. Hier außerdem noch ein Link zum Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Habt ihr den Film „The Day After Tomorrow“ gesehen? Ich finde den Film echt klasse. Er lief ja erst vor kurzem im Fernsehen. Da habe ich ihn dann auch das erste Mal gesehen. War schon alles sehr beeindruckend. Im Film ging ja alles ziemlich schnell. Innerhalb kürzester Zeit haben die Menschen einen auf Tiefkühlkost gemacht. In der Realität steht uns wohl genau dasselbe bevor. Nur dauert hier glücklicherweise alles ein wenig länger. Aber die ersten Anzeichen sind ja schon zu spüren. Das wurde mir kurz nachdem ich den Film sah bewusst. Ich dachte an nichts Böses. Eigentlich wollte ich nur schnell zum Bus huschen. Naja, scheinbar hatte Petrus etwas dagegen, dass ich sauber und trocken bleiben wollte. Auf jeden Fall fing es urplötzlich an heftig zu stürmen. Die ersten Omis flogen schon an mir vorbei. Aber als ob das noch nicht genug wäre, fing es dann auch noch an zu hageln. Nicht sehr stark. Aber es reichte. Ich richtete mich auf, versuchte gegen den starken Wind anzulaufen und schützte meine Augen vor den Hagelkörnern. (Naja, ich ging in der Schule mal als Pirat zum Fasching. Glaubt mir…eine Augenklappe steht mir nicht.) Das war wahrscheinlich ein Bild für die Götter wie ich da versuchte dem Wetter zu trotzen. Meine Elvistolle hatte sich komplett aufgerichtet. Stand also ca. 1 m senkrecht nach oben. Meine offene Jacke flatterte wie Supermans Cape hinter mir herum. Mein Rucksack, indem an diesem Tag leider nur leere PET-Flaschen waren, schlug heftigst von einer Seite zur anderen und meine Augen tränten wie verrückt. So versuchte ich also heil bis zum Bus zu kommen. Es gelang mir leider nicht. Als ich in den Bus einstieg hatte ich einen Afro, meine Jacke war hinter mir parallel zum Boden festgefroren, und der Rucksack hatte ungefähr nur noch die Hälfte seines Volumens, da sich die Luft in den Pfandflaschen durch die Kälte extremst zusammengezogen hatte. Einerseits war ich fasziniert, dass das Wetter urplötzlich so schnell ins unwirtliche umschlagen konnte. Andererseits war ich erschrocken, dass dies so schnell passieren konnte. Mir wurde klar, dass wir was unternehmen müssen. Wir müssen versuchen den Klimawandel so schnell wie möglich zu stoppen. Wahrscheinlich wird meine Generation noch nicht so ausschlaggebend davon betroffen sein. Aber die Nächste. Meine Kinder werden mit den Überwemmungen, den starken Stürmen, den heißen Sommern usw. leben müssen. Und genau das ist das Problem. Es ist für uns einfach zu weit entfernt. Wir, die intelligentesten Lebewesen auf diesem Planeten denken einfach nicht weit genug. Wir schaffen es nicht, was ansonsten die restliche Tierwelt schafft. Nämlich im Einklang mit der Natur zu leben, und sie nicht sinnlos auszubeuten und zu zerstören. Das ist doch wirklich ein Armutszeugnis, dass wir uns da selbst ausstellen müssen. Ich kann euch nur raten. Schaut diesen Film, lasst ihn auf euch wirken, und seid euch bewusst, dass der Menschheit genau dieses Schicksal bevorsteht. Nur eines ist anders als im Film. Wir wissen was auf uns zukommt. Wir können uns darauf vorbereiten und dem Ganzen entgegenwirken. Und dabei kann jeder Einzelne mithelfen. Tut es für eure Kinder, eure Enkel, eure Urenkel und für alle die noch folgen werden. Wir haben nur diese eine Erde. Das sollte euch allen bewusst sein.

Lass die Wolken ziehen

Heute war mal wieder so ein Tag mit dem ich nichts anzufangen wusste. Daher starrte ich eine halbe Ewigkeit aus dem Fenster. Und wieder einmal ist mir aufgefallen wie wunderschön Wolken im Zusammenspiel mit der Sonne sein können. Ein bisschen Fantasie genügt, und man kann sich stundenlang mit dem Beobachten der Wolken beschäftigen. Haltet mich für verrückt, aber sobald ich anfange die Wolken zu beobachten, stellt sich bei mir irgendwie eine innere Ruhe ein. Ich fange dann an wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen, und bin einfach nur froh, ein Teil dieser Welt zu sein. Vor ein paar Tagen habe ich eine ehemals verschollen geglaubte CD mit einigen Bildern wiedergefunden. Einige passen zu dem Thema und daher werde ich sie in mein Album stellen. Viel Spass beim Anschauen. Und immer dran denken: Wenn ihr etwas Entspannendes und Wunderschönes sehen wollt, dann schaut einfach nach oben und versinkt für einen Moment in den Wolken.