Vom Tod bedient

Unfassbar wie gering mittlerweile die Anforderungen für einen Job im Verkauf geworden sind. Nicht mal mehr „tot sein“ ist ein K.O.-Kriterium. Natürlich muss ein Kiosk-Verkäufer (Nein, der verkauft keine Kioske, sondern die Waren, die sich darin befinden) keine große Berufserfahrung haben. Theoretisch könnte man da auch einen Schimpansen hinsetzen. Wobei der natürlich fast schon wieder überqualifiziert wäre, und es deshalb schwer fallen würde überhaupt einen Schimpansen zu finden, der Bock aufs Kioskinhalte verkaufen hat, wo er doch auch im Zirkus, Zoo, Fernsehen und in der Weltraumfahrt viel mehr Geld machen kann. Aber selbst wenn man keinen Schimpansen findet, sollte es doch noch immer genügend lebendige Menschen geben, die in einem Kiosk arbeiten würden. Also, warum stellt man einen Mann ein, der sich nicht nur verflucht langsam bewegt, sondern auch noch moderig riecht, komisch stöhnende Geräusche von sich gibt, und so aussieht als würde er jeden Augenblick über einen herfallen und mit einer todbringenden Krankheit anstecken? Zumal das aus unternehmerischer Sicht ja auch vollkommener Quatsch ist. Wenn der Verkäufer die Kunden mit Zombiismus infiziert hat, und diese selbst zu Zombies geworden sind, kaufen die doch nicht mehr ein. Zumindest ich habe bisher beim Schlachter noch keine Zombies einkaufen sehen. Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich bisher sowieso eher selten Zombies gesehen habe, und wenn, dann in Gestalt eines Beamten – wobei die Sorte Zombies eher harmlos ist.
Ist Zombiismus eigentlich auch über die Luft ansteckend oder muss man gebissen, gekratzt, oder gevögelt werden? Man kann ja nie vorsichtig genug sein. Desinfiziert habe ich jedenfalls alles, was ich dort gekauft habe. Möglicherweise haben sogar die Desinfektionsmittelhersteller eine größere Lobby als ich denke. Vielleicht haben die Druck gemacht, und dafür gesorgt, dass Zombies jetzt auch Jobs mit direktem Kontakt zu Menschen bekommen. Das würde das Desinfektionsmittelverkaufsgeschäft jedenfalls ordentlich ankurbeln.
Das ist, glaube ich, die wahrscheinlichste Theorie.

Ich liebe Lego

Das Video ist unter dem langen Text. Also nicht gleich wieder die Seite verlassen, weil ich euch mit einer Textwüste begrüße. Animoticon
 
Ja, ich bin 23 Jahre alt und ich liebe LEGO immer noch. Nicht so sehr, dass ich mir daraus weibliche Geschlechtsteile bauen mag, um diese dann zu „lieben“, aber doch immer noch genug, um Spaß daran zu haben mit LEGO zu „spielen“. An dieser Stelle sei übrigens der total tolle und überhaupt nicht pervers veranlagte Mann gegrüßt, der Domian gestanden hat, dass er sich weibliche Geschlechtsteile aus Hackfleisch bastelt. Hier übrigens mal schnell der Link zum Gespräch auf YouTube.
Jetzt aber zurück zum wohl harmlosesten Spielzeug überhaupt. So harmlos das Spielzeug an sich auch sein mag, wenn man davon zu wenig hat, kann es durchaus Ärger geben. Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine Brüder und ich uns jedes Mal um diese grünen Platten gestritten haben, weil die jeder, als Basis für sein Flugzeug, Auto, Boot oder was wir sonst noch so gebaut haben, brauchte. Wenn ich in meinem Blog hackfleischvögelnde Menschen grüße, warum dann an dieser Stelle nicht auch meine beiden Brüder. Obwohl, gerade weil sie kein Hackfleisch vögeln, haben sie es nicht verdient in meinem Blog namentlich genannt zu werden. Tja, da müssen die Beiden sich schon mehr einfallen lassen, als einfach nur mit mir verwandt zu sein.
Trotz aller Streitigkeiten haben wir dennoch immer viel Spaß mit dem Konstruieren neuer Gebilde gehabt. Und wir haben wirklich tolle Sachen gebaut, mit denen wir locker die Stars in der LEGO-Szene der 5-jährigen hätten sein können. Aber wir haben uns gegen das Rampenlicht, und für die freie Entfaltung unserer Kreativität abseits des Blitzlichtgewitters in einem kleinen, zeitweise von Shaolin-Mönchen bewohnten Klosters, entschieden. Klug war das allerdings nicht, denn den wenigsten 5-jährigen Jungs steht eine Glatze. Was man sich als Kind so alles ausdenkt.
Mittlerweile haben wir unser LEGO allerdings verkauft, und dafür wahnsinng viel Geld bekommen. Was aber auch kein Wunder ist, wenn man sich mal anschaut, was man heute so für LEGO-Krams im Laden bekommt. Als ich klein war, da hatten wir einfach nur quaderförmige Steine, aus denen dann die tollsten Sachen wurden – Kreativität und Phantasie vorausgesetzt. Heute habe ich das Gefühl, dass LEGO nur noch für Merchandising missbraucht wird, und die zu bauenden Sachen einfach viel zu speziell, und zu sehr auf die vorgeschriebenen Pläne des Herstellers fixiert sind. Mit diesem neuen LEGO unterfordern wir doch jedes Kind. Gerade das Erschaffen aus dem Nichts hat doch den Reiz ausgemacht. Die Sachen, die damals auf den Plänen waren, nachzubauen war doch einfach nur langweilig. Sehr ihr das nicht auch so?
 
So, jetzt aber zum LEGO-Video. Hier hat sich jemand ganz besonders viel Mühe gegeben und unglaublich tolle Sachen mit LEGO-Steinen angestellt. Macht eigentlich nur mich die Musik so an?
 
 

Bitte helft diesen Kids!

Ihr seht es schon an der Überschrift, dass dieser Blogeintrag anders ist. Der folgende Inhalt stammt nämlich nicht von mir, sondern von meiner guten Freundin Schlubbie, die übrigens unter schlubbie.blog.de ihre Gedankenergüsse zum Besten gibt. Folgender Beitrag ist eine 1:1-Kopie von Schlubbies Blog:
 
 

 

Hallo Zusammen,
bitte seid so lieb tut mir folgenden Gefallen: Klickt auf diese Homepage
http://fussballinfrankfurt.npage.de
Und danach auf das Werbepopup das sich einblendet! Es ist wirklich ernst weil bei 200.000Klicks können die Kids einen neuen Trikosatz bekommn, nur bisher sind es noch nicht mal 2.000 Klicks, also ein Klick mit Herz bitte gutes tun kostet nichts :D

 

Der Text ist kurz und knackig und beweist mal wieder, dass auch Frauen auf den Punkt kommen können, und nicht immer wie verrückt am schnattern sind. Klickt also fleißig, damit die Kids ihre Trikots bekommen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Wie höflich ich doch sein kann.

 

Es lebe das Volk

Von unserer meinungsbildenden Zeitung mit den 4 großen Buchstaben gibt es ja schon diverse Volks-Produkte. Von Notebooks über Handys bis hin zu Reisen. Endlich wissen wir nun was gut für uns ist. Wir müssen nicht mehr völlig ziellos, stundenlang durch irgendwelche Läden rennen, auf der Suche nach einem guten Produkt für uns, denn ab jetzt sagt uns ja die BILD was gut ist. Die sagt mir, welche Zahnbürste, welchen Strom und welche Kamera am Besten für’s Volk ist. Aber moment mal? Ich bin jetzt zwar super ausgestattet, aber ich hab verdammt nochmal Hunger. Wenn ich bisher Hunger hatte, bin ich immer in den Supermarkt, aber ich wusste einfach nicht was ich kaufen sollte. Die Auswahl war einfach so verflucht groß. Und woher sollte ich jetzt nun wissen welches Lebensmittel das Beste für’s Volk, also auch für mich ist? Meistens irrte ich bis zum Ladenschluss und dem freundlichen Rauswurf der Mitarbeiter durch den Markt. Gekauft hatte ich nichts. Aber die Zeiten sind jetzt zum Glück vorbei. Ich habe nämlich die Volks-Pizza entdeckt. Endlich weiß ich jetzt, welche Pizza die Beste für mich ist. Das kam gerade noch rechtzeitig, denn so langsam hatte mich der Hunger echt um den Verstand gebracht. An dieser Stelle möchte ich mich dann auch herzlichst bei der BILD-Zeitung für ihre großartige Hilfe bedanken. BILD- ohne dich gäbe es mich nicht mehr. Auch wenn wir bisher ganz gut ausgestattet wurden fehlen immer noch einige Dinge. Deshalb hier noch ein paar Vorschläge für zukünftige Volks-Produkte, denn bisher weiß ich bei den Sachen einfach nicht was ich kaufen soll.

  1. Volks-Kondom – Ich brauche nicht noch mehr ungewollte Kinder, also sagt mir endlich welches Gummi ich kaufen soll.
  2. Volks-Benzin – Mein Auto steht seit meiner ersten Fahrt vom Händler leergefahren an der Straße, weil ich einfach nicht weiß welches Benzin das Richtige fürs Volk ist.
  3. Volks-Nasenhaarschneider – Wie konntet ihr den nur vergessen? Helft Deutschlands alten Männern, damit sie beim Essen nicht immer Haare im Mund haben.
  4. Volks-Haustier – Hamster, Kaninchen, Taube, Thunfisch, Marienkäfer, Doberman, Eisbär, Amöbe. Ohne eure Hilfe kann ich mich einfach für keines entscheiden.
  5. Volks-Zeitung – Ganz wichtig! Bringt doch endlich mal eine vernünftige Volks-Zeitung.

So sehr ich einige Dinge wirklich ganz dringend von euch brauche, so gibt es auch Sachen, die ihr lieber nicht bringen solltet, wie z.B.:

  1. Volks-Diktator – Hatten wir schon einmal und das hat uns nicht so viel Glück gebracht.
  2. Volks-Zigarette – Hieß es nicht mal, dass rauchen gesundheitsgefährdend ist? Muss ich wohl falsch verstanden haben, sonst würden es ja nicht so viele tun.
  3. Volks-Ehevertrag – Was sollen denn sonst die ganzen süßen, jungen, hübschen Mäuse machen, die sich einen alten, faltigen, nach Moos riechenden Mann aussuchen, um viel Geld bei dessen verscheiden zu bekommen?

In diesem Sinne: BILD dir deine Meinung! Fast vergessen: Wer Sarkasmus in diesem Beitrag findet, der darf ihn behalten.

Time to get emotional

Glaubt ihr, dass ein Video, in dem einfach nur ein Mann an verschiedenen Orten der Welt tanzt euch unglaublich stark bewegen kann? Wenn ihr nein sagt, dann geht es euch so wie mir. Allerdings wurde ich eines Besseren belehrt. Hier ist wohl eines der großartigsten Videos, vielleicht sogar das großartigste aller Videos überhaupt. Nehmt euch einen Moment, schaut euch das Video an und lasst es auf euch wirken.   

Edit: Hab gerade gesehen, dass mein Kommentar zu dem Video auf YouTube gelöscht wurde, obwohl ich vor dem Video förmlich auf die Knie gefallen bin und ein Kind von ihm wollte. Seit wann wird positives Feedback gelöscht? Das soll mal einer verstehen.

Zum Teufel mit der freien Marktwirtschaft

So lautet in der letzten Zeit wohl das Credo einiger Politiker. Ansonsten würden sie einem angeschlagenen Unternehmen wie Quelle wohl kaum einen 50 Mio. Euro Kredit geben. „Es sichert ja die Arbeitsplätze“ sagen die ach so schlauen Politiker. Und ja, wenn es funktioniert, dass Quelle wieder auf die Beine kommt, dann werden die dort arbeitenden Menschen wohl auch ihren Job behalten. Aber sollte die mögliche Sicherung einiger Arbeitsplätze über das Prinzip der freien Marktwirtschaft gestellt werden? Wenn sich schon die Banken quer stellen, weil sie der Meinung sind, dass Quelle den Verpflichtungen, die mit der Rückzahlung eines Kredits verbunden sind, nicht nachkommen kann, warum muss dann die Politik so „gefährliche“ Ausgaben tätigen? Da der vergebene Kredit in erster Linie für die Produktion des neuen Katalogs vergeben wurde, stellt sich mir auch die Frage, wie Quelle die bestellten Waren finanzieren will. Irgendwo muss doch auch das Geld herkommen. Für mich hat das Ganze einen sehr faden Beigeschmack nach billigem Stimmenfang. Wobei das Gros der potentiellen Wähler diese Taktik eigentlich durchschauen sollte, sodass es prinzipiell nichts bringen dürfte, außer ein paar Stimmen der Leute, die sich gerne von den Versprechungen der Politiker blenden lassen. Aber diese Leute glauben wahrscheinlich auch was in der BILD-Zeitung steht. In ein paar Monaten werden wir ja sehen, ob dieser Griff nach dem Strohhalm Quelle gerettet hat, oder ob es einfach nur ein kläglicher Versuch war, ein schon beinahe totes Unternehmen künstlich länger am Leben zu erhalten.

Der König ist tot

…lang lebe der König. Michael Jackson – der King of Pop – ist tot. Und das nicht erst seit gestern. Trotzdem kann ich das Thema nicht einfach unerwähnt lassen. Bin ich mal wieder der Einzige, der bei Verstand geblieben ist? Ich möchte ja nicht abstreiten, dass Michael Jackson ein begnadeter Künstler war, und einige Meisterwerke musikalischer und tänzerischer Natur erschaffen hat. Aber muss man deshalb 24/7 nur über ihn und seinen Tod berichten? Passiert denn sonst so rein gar nichts in der Welt? Und warum zum Teufel lieben ihn auf einmal alle? Vorher hat sich keine Sau für ihn und seine Musik interessiert. Jetzt kaufen die Menschen seine Platten, als ob sie wertvoll wie Platin und günstig wie Kupfer wären. Gleich mehrere Lieder hat MJ in den Charts und die sind ganz weit oben. Wenn das vor ein paar Wochen der Fall gewesen wäre, dann könnte er möglicherweise noch unter uns weilen. Aber darum geht es ja gar nicht. Mir geht nur völlig ab, was in den vielen urplötzlich zu Jacko-Fans mutierten Menschen vorgeht. Entweder bin ich ein emotionaler Krüppel, oder der Rest der Welt ist emotional verwirrt. Who knows?!
Veröffentlicht in Musik

Zeit für ein Video

Es ist mal wieder Zeit für ausgesprochen lustige Videos. Der Hauptdarsteller ist Remi Gaillard, seines Zeichens ein Ex-Schuhverkäufer, der seit 1999 seine saukomischen Streiche auf Video festhält und in kostenlosen Videoportalen online stellt. Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem französischen Comedian. Witziger geht fast nicht mehr.

Mein Favorit:

  

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